Netzwerke für EDV-Systeme und Computer
Ein
EDV-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von verschiedenen elektronischen
Systemen, die alle selbständig agieren. Das sind zum
einen Computer, Sensoren, Terminals
aber auch funktechnologische Komponente.
Netzwerke ermöglichen die Kommunikation zwischen den
einzelnen Systemen. Das Thema Netzwerk ist so komplex und
umfangreich, dass es in vielen Firmen eigene Netzwerkabteilungen
gibt. Diese kümmern sich unter anderem darum, die Kommunikation
zwischen den einzelnen Geräten aufrecht zu erhalten.
Möchte man als Netzwerktechniker arbeiten, ist umfassendes
Wissen in diesem Bereich eine Grundvoraussetzung.
Kommuniziert wird über Protokolle, die wiederum unterschiedlich
klassifiziert sind. Netzwerke kennt man zum Beispiel aus Büros
mit zahlreichen Geräten, in dem mehrere Computer mit
Druckern und Scannern verbunden sind. Jeder Arbeitsplatz ist
miteinander verbunden. Die Mitarbeiter können so einfacher
auf Dateien zugreifen und auch über einen gemeinsamen
Drucker
drucken. Von einem Netzwerk spricht man, wenn mindestens zwei
Arbeitsplätze miteinander verbunden sind.
Jeder netzwerkfähige PC benötigt natürlich
auch eine spezielle Hardware. Sonst kann man das Gerät
nicht mit einem anderen PC verbinden. Dazu gehören auf
jeden Fall die Netzwerkkarte und das Netzwerkkabel. Diese
werden direkt mit dem Server,
dem Hauptrechner verbunden.
Lokale Netzwerke sind solche, die nicht weiter als 200 m voneinander
entfernt sind. Man kann dazu auch LAN sagen. Sogenannte Weitnetze
(WAN) überbrücken auch eine große Entfernung.
Angefangen vom Haus nebenan bis hin zu einem anderen Land.
Mit einem Weitnetz kann man alles verbinden. Die Datenübertragungsrate
ist bei einem WAN vergleichsweise nicht so hoch. Mit einem
LAN erreicht man hingegen etwa 10 Mbits/s.
Ein wichtiger Begriff in der Netzwerkszene ist "Netztopologie."
Je nachdem wie die Computer miteinander verbunden sind, kommen
folgende Topologien zum Einsatz. Werden alle Arbeitsplätze
über eine Leitung verbunden, spricht man von einer Bus-Topologie.
Verbindungen, die von PC zu PC in Ringform erfolgen, nennt
man Ring-Topologie. Zuletzt gibt es auch noch die Stern Topologie.
Hier werden alle Rechner mit einem Hauptserver in Sternform
verbunden.
Ein Netzwerk ist nicht nur in einem Betrieb sehr praktisch.
Besitzt man zwei Rechner, kann man dank eines Netzwerks leichter
auf seine Daten zugreifen. Auch Internet auf mehreren Rechnern
ist realisierbar. WLAN hat diese Möglichkeit aber schon
weitgehend abgelöst. Natürlich kann man auch sein
Notebook an den Hauptrechner anschließen. Zum Beispiel
um große Datenmengen schneller austauschen zu können.
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